Eine Rauchgasreinigungsanlage befreit das bei der Müllverbrennung entstehende Rauchgas in einem zweistufigen Verfahren von Schadstoffen und Staub. Unser Schaubild zeigt, wie in diesem Prozess alles zusammenspielt. Klicken Sie im Schaubild auf die blauen Buttons, um mehr über den jeweiligen Schritt zu erfahren.

Die in Frankfurt am Main und der Region gesammelten nicht gefährlichen Siedlungsabfälle werden bei der Anlieferung zunächst gewogen und in den Müllbunker gekippt. Von hier nehmen Krane den Abfall auf und führen ihn den vier Verbrennungslinien zu. Jede Linie kann pro Stunde maximal 22 Tonnen Müll bei 1.000 bis 1.200°C verbrennen. Die dabei anfallende Schlacke wird in den Schlackebunker befördert und später zur Schlackeaufbereitungsanlage mit Metallrückgewinnung abtransportiert.
Bei der Verbrennung wird Energie freigesetzt. Sie wird genutzt, um Wasser zu verdampfen und diesen Dampf auf 500°C aufzuheizen und so einen Druck von 60 bar zu erzeugen. Der Dampf dient als Energieträger, um in Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Fernwärme zu erzeugen.